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Bremsanlage Optimierung für
BMW & Mercedes

Eine stärkere Bremsanlage ist nicht nur etwas für die Rennstrecke. Wer sein Fahrzeug tiefer legt, mehr Leistung herausholt oder regelmässig an Trackdays teilnimmt, sollte auch das Bremssystem entsprechend aufrüsten. Bei Friedrich AMS in Eglisau planen und verbauen wir Bremsanlagen Upgrades für BMW und Mercedes, von Sportbremsbelägen bis zum vollständigen Big Brake Kit.

Friedrich AMS empfiehlt Bremsen-Upgrades nach Befund – nicht nach Katalog. Kein Teil wird verbaut, das nicht sinnvoll ist.

Was wir anbieten

Sportbremsbeläge

Höhere Temperaturstabilität und bessere Dosierbarkeit im Vergleich zu Serienbelägen, für Alltag und Trackday

Sportbremsscheiben

Gelocht, geschlitzt oder beides: bessere Wärmeableitung, weniger Fading unter Last

Big Brake Kits

Grössere Scheiben, Mehrkolben Festsättel für maximale Bremsleistung, ideal für M Modelle und AMG

Stahlflex-Bremsleitungen

Direkteres Pedalfeedback durch drucksteife Leitungen, spürbar besser als Serienbremsschläuche

Bremsflüssigkeitswechsel mit Racing-Fluid

Höherer Siedepunkt für Trackday-Einsatz, verhindert Dampfblasenbildung

Bremssattel Überholung & Lackierung

Optisches und funktionales Upgrade, gerade bei tiefgelegten Fahrzeugen sichtbar

Wann macht ein
Bremsanlage-Upgrade Sinn?

Die Serienbremsanlage von BMW und Mercedes ist für den normalen Strassenverkehr ausgelegt: zuverlässig, langlebig, alltagstauglich. Sobald das Fahrzeug auf der Rennstrecke bewegt, stark leistungsgesteigert oder regelmässig sportlich gefahren wird, stösst die Serienanlage an ihre Grenzen: nachlassende Bremskraft bei Hitze (Fading), schwammiges Pedalgefühl und erhöhter Verschleiss sind die typischen Zeichen.

Ein Upgrade lohnt sich, wenn:
du regelmässig Trackdays oder Clubsport-Events fährst und die Serienanlage unter Last nachlässt
dein Fahrzeug leistungsgesteigert ist – mehr PS brauchen mehr Bremskraft
du grosse Felgen verbaut hast und der Platz für eine grössere Bremsanlage vorhanden ist
dein Fahrzeug tiefergelegt ist und du optisch passende Sättel oder grössere Scheiben willst
du Serienbeläge oder -scheiben ersetzt und dabei gleich auf Sport-Niveau upgraden willst
du ein schwammiges Pedalgefühl spürst – Stahlflex-Leitungen schaffen sofort Abhilfe
du regelmässig Bergstrecken oder Anhängerbetrieb hast mit langen Bremsphasen

Unsere Empfehlungen Marken & Produkte

Brembo – Weltmarktführer bei Bremsscheiben und Sätteln, OEM-Lieferant für BMW M und Mercedes AMG

EBC Brakes – breite Auswahl an Sportbelägen und Scheiben für jeden Einsatzbereich

Ferodo Racing – bewährte Rennbremsbeläge mit exzellenter Thermostabilität

ATE / TRW – zuverlässige OEM-Qualität für werterhaltende Erneuerungen

Goodridge – Stahlflex-Bremsleitungen in Erstausrüsterqualität

Friedrich AMS empfiehlt Bremsen-Upgrades nach Befund – nicht nach Katalog. Kein Teil wird verbaut, das nicht sinnvoll ist.

Sportbremsbeläge mehr Biss, mehr Standfestigkeit

Bremsbeläge sind der erste und einfachste Schritt beim Bremsen-Upgrade. Friedrich AMS unterscheidet drei Kategorien – abgestimmt auf den Einsatzbereich.

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Strassen-Sportbeläge

Sportbremsbeläge für den Alltag bieten mehr Biss bei normalem Einsatz, geringere Einbremsdistanz und etwas mehr Hitzebeständigkeit als Serienbeläge. Kalt gut dosierbar, warm noch besser. Kein erhöhter Scheibenverschleiss, kein Abrieb-Problem auf der Strasse. Die sinnvolle Wahl für alle, die sportlicher unterwegs sind, aber kein Trackday fahren.

Strassen-Sport
und Trackday-Beläge

Für Fahrzeuge, die zwischen Strasse und Rennstrecke wechseln: Beläge mit hoher Hitzebeständigkeit (bis 750 °C), guter Kaltbremsung für die Strasse und maximaler Leistung bei Betriebstemperatur auf der Rennstrecke. Diese Beläge können auf der Strasse mehr Bremsstaub und Geräusche erzeugen – ein akzeptabler Kompromiss.

Welche Bremsbelag-Marken verwendet Friedrich AMS?

Alltagsfahrer mit Sportambitionen

die ihr Fahrzeug spürbar dynamischer machen wollen, ohne Komfort komplett aufzugeben

Trackday- und Clubsport-Fahrer

die auf der Rennstrecke das Maximum herausholen und ein präzise abgestimmtes Setup brauchen

Tiefer-Fans

die ihrem BMW oder Mercedes optisch das gewisse Etwas geben wollen

Fahrer mit verschlissener Serienstosstechnik

bei denen ein Sportfahrwerk die sinnvollere Investition gegenüber dem Serienersatz ist

Bremsscheiben-Upgrade & Big Brake Kit

Grössere Bremsscheiben wann sinnvoll?

Grössere Bremsscheiben haben mehr Masse und damit mehr Wärmekapazität. Sie nehmen Bremsenergie auf, ohne so schnell zu überhitzen.

Das ist besonders bei langen Bremsphasen auf der Rennstrecke relevant. Friedrich AMS prüft, ob grössere Scheiben im vorhandenen Radausschnitt Platz haben und MFK-konform eingetragen werden können.

Serienübergrosse Scheiben – Upgrade mit wenig Aufwand, MFK-unkompliziert

Serienübergrosse Scheiben – Upgrade mit wenig Aufwand, MFK-unkompliziert

Sportscheiben für Strasse und Trackday: Brembo, Zimmermann, EBC

Big Brake Kit für BMW und Mercedes

Ein Big Brake Kit (BBK) kombiniert grössere Bremsscheiben mit einem leistungsstärkeren Bremssattel oft mehrkolbig für gleichmässigeren Druckaufbau und bessere Wärmeverteilung.

Friedrich AMS verbaut Big Brake Kits MFK-konform mit Eintragung und berät ehrlich, ob ein BBK den Mehraufwand gegenüber hochwertigen Belägen und Scheiben rechtfertigt.

Stahlflex
Bremsleitungen direkteres Pedalgefühl

Serien-Gummibremsleitungen expandieren unter Druck leicht – besonders bei hohen Temperaturen. Das Ergebnis: ein schwammiges, indirektes Pedalgefühl. Stahlflex-Leitungen sind druckstabil und geben ein direkteres, konstanteres und vertrauenswürdigeres Pedalgefühl. Friedrich AMS verbaut Stahlflex-Leitungen mit korrekter MFK-Eintragung – nicht ohne.

Spürbar direkteres Pedalgefühl, besonders bei sportlicher Fahrweise

Geringere thermische Expansion als Gummileitungen

MFK-konform mit Eintragung – Friedrich AMS macht das korrekt

Empfehlung: immer zusammen mit Bremsflüssigkeitswechsel

DOT 4 vs DOT 5.1
Siedepunkt und Trackday

DOT 4 hat einen Trockensiedepunkt von 230 °C und einen Nasssiedepunkt von 155 °C. DOT 5.1 liegt bei mindestens 260 °C trocken und 180 °C nass. Für den Alltag reicht DOT 4. Für Trackday-Einsatz empfiehlt Friedrich AMS DOT 5.1 – und wechselt die Flüssigkeit frisch vor jedem Event, unabhängig vom letzten Wechsel.

Bremsflüssigkeit der unterschätzte Faktor

Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch: Sie zieht aus der Luftfeuchtigkeit Wasser und verliert damit ihren Siedepunkt. Bereits 2–3 % Wasseranteil können den Siedepunkt erheblich senken. Auf der Rennstrecke, wo Bremstemperaturen von 400–600 °C entstehen, bedeutet das: die Flüssigkeit kocht, es entstehen Dampfblasen im System – und das Bremspedal geht zum Boden.

Bremsflüssigkeit-Wechselintervall

Normaler Strassenverkehr: alle 2 Jahre oder 40'000 km

Vor jedem Trackday: frischer Wechsel obligatorisch

Nach intensivem Sporteinsatz: prüfen, ob Wechsel nötig

Friedrich AMS macht Bremsflüssigkeitswechsel mit Entlüftung – korrekt, ohne Luftblasen

Bremsen-Check vor dem Trackday

01

Bremsbeläge: Restdicke, Verschleissbild, Eignung für Rennstrecke

02

Bremsscheiben: Dicke, Riefen, Risse, thermische Verfärbungen

03

Bremsleitungen: Zustand, Risse, Expansion – Stahlflex empfohlen

04

Bremssättel: Funktion, Kolben-Leichtgängigkeit, Leckage

05

Bremsflüssigkeit: Siedepunkt prüfen, bei Bedarf wechseln (DOT 5.1)

06

Handbremse: Funktion und Einstellung

07

Gesamtbremssystem: ISTA/XENTRY-Diagnose auf Fehlercodes

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